Datensicherung selbst betreuen oder abgeben?
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion Wir sichern Daten
Kurz gesagt
Im Haus bleibt die Sicherung dann gut aufgehoben, wenn jemand dafür zuständig ist, Zeit dafür hat und im Urlaub vertreten wird. Fehlt einer dieser drei Punkte, läuft die Sicherung in Wahrheit unbeobachtet.
Die drei Fragen, die den Unterschied machen
Es geht nicht um Können. In vielen Betrieben richtet jemand die Sicherung sauber ein – und dann passiert monatelang niemand mehr etwas damit. Prüfen Sie Ihre Lage an drei Fragen:
- Wer schaut hin? Gibt es einen Namen, nicht eine Abteilung?
- Wann schaut er hin? Ein fester Termin, oder wenn Zeit ist?
- Wer übernimmt im Urlaub und bei Krankheit?
Wenn Sie bei einer Frage zögern, ist die Sicherung organisatorisch offen, auch wenn technisch alles stimmt.
Was im Haus bleiben sollte
Abgeben heißt nicht aus der Hand geben. Zwei Dinge gehören weiterhin zu Ihnen: die Entscheidung, welche Daten wie wichtig sind, und der Zugang zu den Sicherungen. Wer beides an einen Dienstleister abgibt, ist von ihm abhängig – auch beim Wechsel.
Was sich beim Abgeben wirklich ändert
| Im Haus | Abgegeben | |
|---|---|---|
| Einrichtung | einmal Ihre Zeit | einmal unsere Zeit |
| Täglicher Blick darauf | muss jemand übernehmen | läuft mit |
| Wiederherstellungstest | wird gern verschoben | fester Termin |
| Im Notfall | Sie suchen die Unterlagen | wir haben sie |
Der Unterschied liegt selten am ersten Tag. Er zeigt sich im dritten Jahr.
Was Sie jetzt tun können
Legen Sie für Ihre Sicherung einen Namen und einen festen Termin fest – und schauen Sie beim nächsten Termin gemeinsam hinein. Wenn dabei auffällt, dass seit Monaten niemand hineingesehen hat, haben Sie Ihre Antwort.